Wien - Stellungnahmen & Initiativen

Am 26. April 1986 ereignete sich in den frühen Morgenstunden um 1 Uhr 23 Minuten innerhalb von etwa 9 Sekunden im Reaktorblock 4 in Tschernobyl die bisher weltweit größte Reaktorkatastrophe. In der Folge des Unfalls wurden radioaktive Stoffe mit einer gesamten Aktivität von über 1019 Bq (10 Trillionen) freigesetzt und auf Grund des über Tage brennenden Graphitkerns des Reaktors mehrere Hundert Meter in die Atmosphäre geschleudert.

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Recht ist was dem Starken gefällt?!

Dieses Eindrucks kann man sich nicht erwehren, wenn man die Entscheidung der Europäischen Kommission zu Förderungen für das KKW Hinkley Point C betrachtet. Seit kurzem ist die Entscheidung auf der Homepage der Kommission (1,25-MB-PDF) nachzulesen. 35 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren aus der Tasche des britischen Steuerzahlers in die Tasche der mit finanziellen Schwierigkeiten und fehlenden Aufträgen kämpfenden französischen - in Staatseigentum befindlichen - Nuklearkonzerne AREVA und EdF fließen.

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